Vorwort des Vorstands
2025 – ein Jahr der Generationen
„Die Wohnungswirtschaft steht vor der Aufgabe, Bestände zu modernisieren und zugleich Zukunft für kommende Generationen zu sichern.“ (Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung)
Die ulmer heimstätte steht im Dienst Ihrer Mitglieder seit 129 Jahren, lebt konsequent ihr Leitbild mit wertschätzender Heimstätten-Kultur und sichert für die nächsten Generationen Bestand und Werterhalt. Wir haben die Aufgabe für die Zukunft zu planen und unsere Mitglieder mit zukunftsgerechtem Wohnraum zu versorgen.
Das Geschäftsjahr 2025 stand für unsere Genossenschaft ganz im Zeichen der Generationen – baulich, strategisch und auch personell. Mit einem konsequenten Fokus auf die Modernisierung unseres Wohnungsbestands investieren wir gezielt in den Werterhalt, den Klimaschutz und in den zeitgemäßen Wohnkomfort. Damit sichern wir nicht nur bezahlbares Wohnen in unserer Stadt, sondern auch die Zukunft unserer Genossenschaft.
Wirtschaftlich haben wir das Jahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. Wir haben konsequent investiert in unseren Bestand. Die umfassende Modernisierung unserer Anlage „Alte Ziegelei“ in Erbach ist ein positives Beispiel für den Wandel einer Anlage aus den 90ern mit Transformation in die aktuelle Zeit. Bewährtes bleibt und Innovation und Mut in neue Wege in Technologie und Zeitgeist zeigen Wirkung.
Modernisierung bedeutet für uns dabei mehr als Technik und Gebäude: Sie steht für Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern, für nachhaltiges Wirtschaften und für den Anspruch, Tradition und Fortschritt sinnvoll zu verbinden.
Sichtbar für unsere Mieter, die uns bei der Mieterbefragung ein sehr gutes Ergebnis verliehen haben: fair, freundlich, zuverlässig, gut. Eine Auszeichnung für unsere tägliche Arbeit.
Auch im Neubau planen wir für die Zukunft. Die Projektentwicklung für unser neues Projekt Sonnenhut 12 – Zuhause am Weinberg – bereitet die Genossenschaft für die Zukunft einer immer älter werdenden Bevölkerung auf weitere barrierefreie Wohnungen, ergänzt mit einer Tagespflege der Keppler-Stiftung, vor.
Der Wandel in den Organen wurde 2025 organisatorisch abgeschlossen. Die neuen Vertreterinnen und Vertreter sind gewählt, der Aufsichtsrat gewinnt Christian Günther und Katja Neun und unserer weiterer Geschäftsführer Oliver Jauch wirkt seit März 2025 an der Seite von Eva Ruf. Die neuen Verantwortlichkeiten in den Gremien und die frischen Impulse verbinden sich bei der ulmer heimstätte bewusst mit Erfahrung, Kontinuität und genossenschaftlichen Werten. Dieser Übergang stärkt unsere Organisation und macht uns zukunftsfähig in einem zunehmend anspruchsvollen wohnungswirtschaftlichen Umfeld.
Der Geschäftsbericht 2025 zeigt auf, wie wir diesen Weg konsequent für unsere Heimstätte weitergehen – für Sie verlässlich, generationengerecht und mit klarem und nachhaltigem Blick nach vorn.
Oliver Jauch, Michael Lott, Christoph Neis, Eva Ruf
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